Kopfgrafik - Buch der Energie von Bernd Sternal  

30. Energieträger der Weisen – sowie weitere Energiegewinnungstechnologien
 
 
 
 
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Da die fossilen Energieträger auf unserem Planeten begrenzt sind und dramatisch weniger werden, suchen Wissenschaftler und Ingenieure auf der ganzen Welt seit langen nach Alternativen, den sogenannten „Energieträgern der Weisen“.

Einige dieser Verfahren und Technologien, die ich für vielversprechend halte, möchte ich Ihnen jetzt kurz vorstellen.

Kalk – dieses Wort kennt jeder! Aber was ist Kalk in seiner Definition? Es ist Gestein – Kalkstein – der aus den Sedimenten biogenen Ursprungs entstanden ist. Kalkstein besteht im Wesentlichen aus kohlensaurem Kalk (Calciumkarbonat) in Form der Mineralien Calcit und Aragonit. Diese biogenen Kalkstein-Sedimente stammen vorwiegend von Mikroorganismen oder gesteinsbildenden Korallen, seltener auch von abgestorbenen Schnecken, Muscheln und Schwämmen. Somit kann Kalkstein als ein fossiler Rohstoff angesehen werden.

Schon lange werden Verfahren gesucht, die geeignet sind, in umweltfreundlichen Prozessen aus Abfällen Energie zu gewinnen. Es gibt da einiges an Verfahren und an Anlagen, die aus kohlenstoffreichen Abfällen Brenngas erzeugen können. Leider sind alle mir bekannten Verfahren und Prozesse mit dem Makel behaftet, dass sie Nebenprodukte erzeugen wie: Dioxine, Rauchgase und Furane, um nur einige zu nennen. Der Duisburger Xella-Gruppe gelang es, ein neues Verfahren zu entwickeln. „Ecoloop“ nennt sich dieser Katalyseprozess, der erstmals in einer Pilotanlage im Harzort Rübeland von den Fels-Werken Goslar praktiziert wird. Als Katalysator wird Kalk genutzt, der dort in einer Grube abgebaut wird. In einen Hochofen, der mit Kalk gefüllt ist, werden die Abfallstoffe wie Plastikabfälle, Biomasse und andere Kohlenstoffträger zugeführt. Der Kalk dient in diesem Vergasungsprozess sowohl als Trennungsmittel, wie auch als Transportmedium, und bindet die entstehenden Umweltschadstoffe fast vollständig. Der Wirkungsgrad liegt angeblich bei stolzen 80 % – plus. Wie die Erfinder behaupten, lässt sich dieser technologische Prozess auf fast alle industriellen Anwendungen weltweit übertragen. Einzige Voraussetzung – der fossile Energiekatalysator Kalkstein.

Die PAGD-Technologie (Pulsed Abnormal Glow Discharge) wurde von den Kanadiern Alexandra und Paolo Correa erfunden, die ihr Verfahren in ihrer Firma Labofex vermarkten. PAGD ist ein neuer Typ von einer Plasma-Entladungslampe und unterscheidet sich von allen bisherigen Lichtbogen-Emissions-Vorrichtungen durch die Methode der Auslösung der Entladung sowie deren Löschung. Diese leistungsfähige Technologie ist im System recht einfach und könnte modular zum modularen Stromerzeuger oder auch zum Antrieb von Elektrofahrzeugen genutzt werden. Diese Gasentladungslampe verwendet zur Zündung Gleichstrom und erzeugt auch Gleichstrom, wobei der Output den Input um einen Faktor von mehr als zehn übertrifft. Bei Systemen mit zwei gekoppelten Entladungsröhren und einer Batterieeinrichtung, wäre ein selbstunterhaltener Betrieb ohne externe Stromzufuhr denkbar. Für Technik- und Naturwissenschaftler klingt dies unglaubhaft. Aber dieses Phänomen wurde unabhängig voneinander durch mehrere Wissenschaftler bestätigt. Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich hierbei um das gleiche Grundphänomen handelt, wie bei der nachfolgenden Charge-Cluster-Technologie. Wissenschaftliche Erklärungen liegen aber bisher noch nicht vor. ...

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