Kopfgrafik - Buch der Energie von Bernd Sternal  

25. Wasser – das Lebenselixier dieser Welt
 
 
 
 
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Über die Primärenergie des Wassers im flüssigen Aggregatzustand habe ich bereits berichtet.

Aber dieses Elixier allen Lebens hat mehr zu bieten. Wasser, diese chemische Verbindung aus den Elementen Wasserstoff und Sauerstoff, kommt als einzige auf der Erde in allen drei Aggregatzuständen vor.

Betrachten wir die chemischen Bestandteile des Wassers, so stellen wir fest, Wasserstoff ist ein leicht brennbares Gas und Sauerstoff ist ein Gas, das die Verbrennung fördert. Zersetzt man Wasser elektrolytisch, so entsteht das sogenannte Knallgas, bestehend aus H2 und O2. Dieses Gas kann kontrolliert verbrannt werden, zum Beispiel in einer Brennstoffzelle. Technisch machbar wäre, dass mit Knallgas sowohl die Kolben eines Verbrennungsmotors angetrieben werden oder aber das thermodynamische Potential der Gibbs-Energie (freie Enthalpie) zur Wärme oder Stromerzeugung genutzt werden könnte.

Theoretisch wäre es also für Kraftfahrzeuge möglich Wasser zu tanken und damit zu fahren. Mir persönlich ist ein Entwickler bekannt, der nach eigenen Aussagen bereits in den 1940-er Jahren solch einen Motor konstruiert, gebaut und zum Laufen gebracht hat. Wo diese Konstruktionsunterlagen abgeblieben sind, darüber lässt sich nur spekulieren. Mein guter Bekannter wurde nach seiner Zeit in der Entwicklung bei den Junkerswerken für mehrere Jahre von den sowjetischen Besatzungstruppen in „Zwangsforschungshaft“ genommen. Technisch, physikalisch und chemisch betrachtet ist es möglich, Wasser elektrolytisch in Knallgas zu wandeln und dieses für energetische Zwecke zu nutzen. Sicher ist dies eine hochkomplizierte Prozesstechnologie – aber sie wäre machbar. Aber will man dies? Finanzminister in aller Welt sicher nicht und Rohstoff- und Energiekonzerne auch nicht.

Chemieprofessor Daniel G. Nocera sieht dies ganz anders. Er sieht Wasserstoff als idealen Energieträger und so kam er auf die Idee, die Wasserspaltung der Fotosynthese nachzuahmen. Nach langwierigen Versuchen und Experimenten dann der Durchbruch: Kobalt- und Phosphatpulver in ein Gefäß geben, Wasser dazu und zwei Elektroden in das Gemisch, dann Strom zuführen. Mit diesem chemischen Kunstgriff machte der Professor die seit zirka zweihundert Jahren bekannte, aber aufwendige Wasserelektrolyse effizient und wirtschaftlich. ...

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