Kopfgrafik - Buch der Energie von Bernd Sternal  

4. Energie ist überall
 
 
 
 
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Lange bevor die Menschen allerdings begannen sich wissenschaftlich mit dem Arbeitsmedium Energie auseinanderzusetzen, nutzten sie bereits Energie in den verschiedensten Formen. Sie sammelten Erkenntnisse, die sie aus der Praxis gewannen und handhabten die verschiedensten Energieformen. Sie fertigten unter Einsatz ihrer Körperenergie Werkzeuge, optimierten diese ständig, um beim Gebrauch weniger Energie einsetzen zu müssen oder aber mit dem gleichen Energieeinsatz eine bessere Wirkung zu erzielen. Sie fertigten Speere, Pfeile und Bögen, Messer und Töpferwaren. Die Töpferscheibe, die durch energetische Prozesse angetrieben wird, zählt zu den ältesten Erfindungen der Menschheit. An Hand von Funden wird vermutet, dass in Indien bereits vor über 7 000 Jahren mit derartigen drehbaren Scheiben Keramik hergestellt wurde.

Das Feuer, diese elementare chemische Energie, haben die Menschen schon sehr früh zu nutzen gelernt, wann ist sehr umstritten. Dadurch, dass man anfing die Nahrung zu garen, gingen grundlegende Veränderungen bei Gebiss, Gehirn und Verdauungstrakt einher. Irgendwann, hunderttausende von Jahren später, erkannte der jungsteinzeitliche Mensch auch die Nutzung dieser Energiequelle zum Schmelzen von Erzen und somit die Herstellung und Verarbeitung von Metallen. Zuerst wurden die gediegen vorkommenden Metalle Kupfer und Gold verarbeitet. Diese Anfänge gehen zirka 9 000 Jahre zurück; später kamen Eisen, Silber, Blei, Zinn und Zink sowie viele andere Metalle hinzu.

Das Römische Reich, eines der größten politischen Gebilde der Menschheitsgeschichte, forcierte die Technikentwicklung erheblich. Dazu entwickelten und erfanden die Römer zahlreiche Verfahren, Techniken und Technologien, die die Muskelkraft des Menschen ersetzten. Sie bauten gewaltige Torsionsgeschütze, die ihre Gegner in Angst und Schrecken versetzten, sie errichteten riesige Wasserleitungssysteme, um Wasser dorthin zu leiten, wo es gebraucht wurde, sie nutzten das Wasser zum Betrieb von Mühlen, sie leiteten über ausgeklügelte Systeme in Öfen erzeugte Wärmeenergie in alle Räume von Gebäuden, sie brannten aus Ton Ziegelsteine für ihre Bauten und verwendeten Opus Caementitium (Gussmauerwerk) um sie zu vermauern und vieles mehr.

Jedoch ging das Römische Reich unter, und damit konnten sich auch technische und energetische Glanzleistungen nicht auf Dauer erhalten. Die vielen verschiedenen Kulturen, die unterdrückt und zwangsweise verwaltet wurden, erduldeten die römische Hegemonie nicht auf Dauer. Die Franken waren die kulturellen Erben des untergegangenen Römischen Weltreiches auf drei Kontinenten. In dieser Umbruchphase kam es zu einer gewaltigen Völkerwanderung, deren Grund bis heute nicht eindeutig geklärt ist. Zahlreiche wissenschaftliche Fakten weisen aber darauf hin, dass diese Völkerwanderung mit einer Hungersnot einherging, die auf eine oder mehrere Naturkatastrophen zurückzuführen war, was zu extremen Klimaveränderungen führte. So gibt es eine wissenschaftliche Theorie, dass es um das Jahr 535 in Indonesien zu einem gewaltigen Vulkanausbruch gekommen ist, dem bisher gewaltigsten in der überlieferten Geschichte. Unmengen von Asche, Gasen und anderen Materialien wurden in die Stratosphäre geschleudert, verblieben dort wohl Jahre und breiteten sich großflächig, wenn nicht sogar global aus. Diese dicke Asche-Wolkenschicht hat dann wohl für Jahre die Sonneneinstrahlung erheblich herabgesetzt. Fehlende Sonne, verbunden mit Temperatursturz und weiteren klimatischen Veränderungen, werden dann zu erheblichen Missernten geführt haben.

Ein Einwurf an dieser Stelle – ich werde diesen Ball später nochmals aufnehmen! Was kann uns heute, im 21. Jahrhundert, vor solch einer Naturkatastrophe schützen und wie wären heute die Auswirkungen? ...

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