Kopfgrafik - Buch der Energie von Bernd Sternal  

3. Geschichtliche Aspekte
 
 
 
 
 Einführung
 Der Autor
Buchauszüge
Rückklappentext
Buchbestellung
 Presse
 Impressum
 
 

Weitere Bücher aus dem Verlag Sternal Media

Energie ist im gesamten Universum allgegenwärtig. Schon die weithin anerkannte Urknalltheorie, als Modell der Entstehung des Universums, baut im Wesentlichen auf energetische Prozesse auf. Gleiches gilt für die Entstehung unseres Planeten Erde sowie für die Bildung und Entstehung aller Materie.
Der Mensch als Primat ist seit Anbeginn mit Energien konfrontiert worden. Wohl als einen der ersten energetischen Prozesse, hat er sich des Feuers bedient. Von Naturgesetzen hat er zu dieser frühen Zeit seines Daseins natürlich noch nichts gewusst. Er erkannte die Vorzüge der chemischen Energie, die aus dieser Oxidationsreaktion in Form von Wärme und Licht entstand. Nutzte er diese Energien zuerst nur, so verstand er es schon bald, auch Feuer zu erzeugen. Feuer wird zu den ältesten Kulturtechniken gezählt und seine Nutzung und Beherrschung war einer der bedeutendsten Faktoren der Menschwerdung. Energien gab es jedoch überall in der Lebensumwelt des frühen Menschen, er konnte sie sich nur nicht erklären. Für die Menschen in urgeschichtlicher Zeit waren diese Energien, die sie spüren und fühlen konnten, darin ist auch die Energie der Sonne und des Mondes mit eingeschlossen, einfach nur mystisch. Sicher suchten sie auch damals schon nach Erklärungen, aber sie fanden keine und selbst uns heute, in unserer Wissensgesellschaft, ist noch so vieles unerklärlich oder unklar. Also schufen sich unsere Vorfahren übernatürliche Wesen, sie schufen sich Glaubensüberzeugungen, die zwar nichts erklärten und kein Wissen hervorbringen konnten, die aber ihre Welt anschaulicher machten und so ein Gefühl von Sicherheit vermittelten.

Die Menschen gelangten zu allen Zeiten zu Erkenntniszuwächsen, sie lernten – besonders aus Fehlverhalten – ihr somit erworbenes Wissen gaben sie an ihre Nachkommen weiter. Sicherlich ging bei dieser Art der Wissensvermittlung oft einiges verloren, was vorher bereits bekannt war. Erst mit der Entstehung der Schrift als Entsprechung zur Sprache, wurde es möglich Erkenntnisse, also Wissen, materiell festzuhalten. Mit der Schrift entwickelten sich auch das Lesen und Rechnen. Alle bekannten frühen Hochkulturen: Sumer, Ägypten, Indus-Kultur, Reich der Mitte, Olmeken, werden mit der Verwendung der Schrift in Verbindung gebracht. Die frühste dokumentierte Form von wissenschaftlicher Arbeit, also von gezielter Forschung und Lehre, ist auf das antike Griechenland zurückzuführen. Griechische Wissenschaftler waren wohl auch die ersten, die sich mit Innenwirkung – also Energie – auseinandersetzten. So ist von Thales von Milet (zirka 624 v.Chr. bis 546 v. Chr.) überliefert, dass er sich mit elektrischer Energie beschäftige.

Er nahm an, dass neben Lebewesen auch Magnetsteine eine Seele haben, weil sie Eisen bewegen können. Die antiken griechischen Philosophen waren zugleich den Naturwissenschaften sehr verbunden und entwickelten Naturphilosophien. Anaxagoras (499 v. Chr. bis 428 v. Chr.) erkannte bereits, dass die Sonne keine Gottheit war und bezeichnete sie als strahlenden Stein, der auch den Mond erleuchtet. Auch Aristoteles (384 v. Chr. bis 322 v.Chr.) befasste sich insbesondere in seiner Bewegungslehre mit energetischen Prozessen. Seine Theorien blieben bis zu Galilei und Newton einflussreich. Der griechische Mathematiker, Physiker und Ingenieur Archimedes (um 287 bis 212 v. Chr.) formulierte unter anderem das Hebelgesetz und setzte sich somit wissenschaftlich mit potentieller Energie auseinander.

Im Jahr 1936 wurde während archäologischer Grabungen bei Bagdad, von dem Deutschen Wilhelm König, ein seltsames Tongefäß gefunden. Da dieses Gefäß einen Kupferzylinder mit einem Eisenstäbchen enthielt, wird es von der Wissenschaft als erste Batterie angesehen und erhielt den Namen „Bagdad-Batterie“. Das in einer alten Pharter-Siedlung gefundene Technikrelikt wird auf ein Alter von etwa 2 200 Jahren geschätzt.

... weiter lesen im Buch - bestellen können Sie dieses über Amazon.de!

zurück

 Copyright by Sternal Media 2013